Psychologische Praxis Hamburg-Mitte Dipl.-Psych. Dieter Eisfeld
Psychologische Praxis Hamburg-Mitte Dipl.-Psych. Dieter Eisfeld
Psychologische Praxis Hamburg-Mitte
Psychologische Praxis Hamburg-Mitte

Hypnose

Über Hypnose gibt es viele Mythen. Schnell denkt man an Shows, in denen Menschen scheinbar willenlos ihr Gesicht in einer Sahnetorte versenken oder befürchten, in einen Zustand zu gelangen, in dem man keine Kontrolle mehr über sich selbst hat. Dabei handelt es sich jedoch nur um Bühnenhypnose. Speziell ausgebildete Therapeuten setzen Hypnose aber nur zum Wohl und nicht zur Belustigung von Menschen ein.

 

Das Wort „hypnos“ kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Schlaf. Gemeint ist damit der Trancezustand, den man durch Hypnose erreicht. Ein Trancezustand wird erzeugt, indem Menschen angeleitet werden, sich ganz auf bestimmte Sinneswahrnehmungen (Sehen, Hören, Fühlen) zu konzentrieren.

 

Die meisten Menschen kennen Trancezustände aus ihrem Alltag,  zum Beispiel wenn sie ganz in eine Tätigkeit versunken sind und dabei die Zeit um sich herum vergessen. In diesem Sinne ist Trance ein Zustand konzentrierter Aufmerksamkeit. Menschen beginnen, sich dabei tiefer zu entspannen und sind besser zugänglich, neue Lösungen für alte Probleme zu finden.

 

Als Psychologe helfe ich Ihnen, in Trance die eigenen Fähigkeiten zu aktivieren, um so Ihre persönlichen Ziele auch tatsächlich zu erreichen. Weil wir uns im Trancezustand ganz auf den Augenblick konzentrieren, werden wir dabei weniger durch unsere alten, uns sonst behindernden Denkmuster beeinflusst.

 

Was geschieht dabei im Körper?

 

Im Körper kommt es in Trance zu einer verstärkten Aktivität des Parasympatikus. Das ist der Teil des vegetativen Nervensystems, der für Erholung, Ruhe und Entspannung zuständig ist. Im Gehirn können im EEG verstärkt Alpha-Wellen gemessen werden. Dies sind die gleichen Alpha-Wellen, die beim Menschen auch kurz vor dem Einschlafen erkennbar sind. Sie machen deutlich, dass es sich bei Trance um einen tief entspannten Wachzustand handelt.

 

Über bildgebende Verfahren wie der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) kann gezeigt werden, wie sich die Gehirnaktivität in Trance in bestimmten Hirnzentren verstärkt. Es werden neuronale Systeme aktiviert, die zu einer verbesserten impliziten Informationsverarbeitung führen. Dadurch ist es beispielsweise Menschen möglich, bei Entscheidungsschwierigkeiten in Trance die für sie selbst richtige Entscheidung herauszufinden.

 

Diese Ergebnisse machen deutlich: Menschen sind in Hypnose zwar in einer entspannten Haltung, befinden sich dabei aber in einem aktiven, und nicht wie häufig befürchtet, in einem passiven und willenlosen Zustand.

 

Wann kann Hypnose helfen?

 

In der Psychotherapie kann Hypnose prinzipiell für die Behandlung fast aller psychischer Erkrankungen eingesetzt werden. Menschen können dabei belastende Symptome verlieren oder lernen, mit ihnen besser umzugehen. So ist eine erlebbare Reduktion von Ängsten, Schuldgefühlen, dem Gefühl von Versagen oder Ärger möglich. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Hypnose die Wirkung von Verhaltenstherapie verstärkt.

 

Bei körperlichen Erkrankungen wird Hypnose im Bereich der Schmerzbehandlung, zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte bei schweren körperlichen Erkrankungen sowie zur prä- und postoperativen Begleitung eingesetzt. Hypnose kann auch bei der Raucherentwöhnung sowie zur Reduktion des Suchtdruckes bei Problemen mit Alkohol genutzt werden. Im Coaching kann Hypnose helfen, neue Problemlösungsstrategien zu entdecken oder ein befriedigenderes Verhältnis zwischen Arbeit, Familie, Freizeit und Gesundheit zu finden. Es ist auch möglich, Selbsthypnosetechniken zu erlernen, um nach der Arbeit besser abschalten zu können.

 

Ist Hypnose seriös oder gefährlich?

 

Mancher denkt, in einer Hypnosesitzung besteht die Gefahr, willenlos zu werden und dann etwas zu tun, was man selbst eigentlich nicht möchte. Diese Gefahr besteht bei einer Hypnosesitzung bei einem speziell ausgebildeten Psychologen jedoch nicht. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es nicht möglich ist, Menschen gegen ihren Willen in Trance zu versetzen.

 

Allgemein bekannt sind jedoch Bühnenhypnosen. Bühnenhypnose ist dabei eigentlich ein Suggestibilitätstest, der im Rahmen einer Show unterhaltsam gestaltet wird. Sie wird häufig von Laien durchgeführt, indem aus einer Gruppe von Menschen die hochsuggestiblen Personen über Suggestibilitätstests herausgefunden werden. Menschen, die dann bereit sind, ihre persönliche Kontrolle ganz an den Hypnotiseur abzugeben, begeben sich in eine für sie selbst potentiell problematische und möglicherweise gefährliche Situation.

 

Deshalb ist es in Ländern wie Schweden und Israel nur ausgebildeten Psychologen, Ärzten und Zahnärzten erlaubt, Hypnose auszuüben. Aus diesem Grund spricht sich die International Society of Hypnosis (ISH) und die mit ihr assoziierten deutschen Gesellschaften auch dagegen aus, Laien in Hypnose auszubilden.

 

In Deutschland wurde Hypnotherapie im Jahre 2006 als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren vom Wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie (WPT) anerkannt. Dieser Beirat wurde im Jahre 2003 auf Grund einer Vereinbarung zwischen Bundesärztekammer und Bundespsychotherapeutenkammer geschlossen. 

 

Hypnose ist damit eine effektive Methode, persönliche Lern- und Heilungsprozesse zu unterstützen. Sie kann helfen, schneller die persönlichen Veränderungsziele zu erreichen.

Psychologische Praxis Hamburg-Mitte

Dipl.-Psych. Dieter Eisfeld

Kontakt:

Tel.: +49 40 43263656

Email:

info@praxis-hamburg-mitte.de

Am besten nutzen sie bitte unser Kontaktformular.

Sie können gerne diese Webseite auf fast alle Sprachen mit folgendem Werkzeug übersetzen:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Psychologische Praxis Hamburg-Mitte